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Wer sich über diese Seite hinaus für Hermann Claudius interessiert:

Das Archiv Wilhelm Katthages, mit allen Unterlagen, Materialien und  Forschungsergebnissen liegt seit 2013 in der Landesbibliothek Kiel. Für wissenschaftliche Projekte zu Claudius findet man hier eine breite Basis.

Handschriften, Manuskripte, Briefe liegen im Deutschen Literatur Archiv Marbach. Ebenso enthält die Bibliothek  282 Bücher und  Tondokumente. Unter der Rubrik Bestände ist alles aufgelistet.

Das Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek in Leizpig versammelt Dokumente zu den vertonten Claudius-Gedichten.

Das Stormansche Dorfmuseum in Hoisdorf, nordöstlich von Hamburg und Nachbargemeinde des letzten Wohnorts von Claudius, Grönwohld, hat eine Hermann-Claudius-Stube eingerichtet. 

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Der Eingang zur Hermann-Claudius-Stube im Museum HoisdorfOriginal-Mobiliar aus dem Haus Claudius
schreibtischtafel
Der Dichter-SchreibtischZahlreiche Dokumente und Bilder aus Claudius-Privatbesitz, zumeist von Gisela Claudius zur Verfügung gestellt

 

Im Oktober 2021 erhält das kleine Museum eine neue Attraktion: eine lebensechte Büste des Dichters, die in einer abenteuerlichen Reise sozusagen nach Hause gefunden hat.

Der Bildhauer und Maler Otto Flath, ein Freund Claudius' aus Bad Segeberg, schnitzte den Holzkopf Claudius Anfang der 50er-Jahre. Nachdem in Marl 1953 die "Hermann-Claudius-Schule" gegründet wurde, erwarb die Stadt Marl diese Büste und stellte sie ins Foyer der Schule. Für das 1982 entstandene Skulpturen-Museum brauchte die Stadt Kunstwerke und so wechselte der Claudius-Kopf seinen Standort. Allerdings wurde er nur selten den Museumsbesuchern präsentiert und fristete sein Dasein Jahrzehnte lang im Keller des Hauses. Das sollte sich im Jahr 2021 ändern, als das Museum freundlicherweise die Büste als Dauerleihgabe dem Museum Hoisdorf zur Verfügung stellt. Hermann Claudius reist also aus dem westfälischen Marl zurück in seine norddeutsche Heimat.

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Hermann Claudius - hier noch im Keller des Skulpturenmuseums in Marl.Für die Reise wird er sorgfältig eingepackt.

 

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Die Reise ist glücklich beendet.Hermann wird ausgepackt ...und freut sich über sein neues Zuhause.
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Ein ausdrucksstarkes Kunstwerk lebt
und strahlt in einer ganz einnehmenden
Aura. Irgendwie ist Hermann Claudius
in seinem Ebenbild anwesend und es trifft
sein Gemüt: Sein schelmisches Lächeln
zeigt eine optimistische Fröhlichkeit des
Herzens und eine gelassene Souveränität
des Alters.

 

Zeit und Geschichte haben Spuren
hinterlassen: Die Arbeit des Holzes und
die mutmaßliche Bemalung durch Marler
Schüler geben der Büste einen lebendigen
Mehrwert.